Torgauer Geharnischtenverein

Reiterzug

Die Reiterabteilung der Torgauer Geharnischten, ein historisches Symbol der Bürgerwehr, hat eine lange und eindrucksvolle Geschichte. Schon im Jahr 1542 zog ein Kontingent von 50 Reitern und 78 Fußsoldaten nach Wurzen, was die Bedeutung der Reiterei in den Anfängen unterstreicht. Mit der Zeit entwickelte sich diese Tradition weiter, und ab 1821 waren wieder berittene Geharnischte zu sehen. Die technologischen Veränderungen, insbesondere die Erfindung des Automobils, führten jedoch dazu, dass die Stadtbürger immer weniger eigene Pferde hielten.

Garnisonstruppen

Hufschlag und Helm

Die in Torgau stationierten Garnisonstruppen spielten eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung dieser Tradition, indem sie bis zu 74 Pferde für festliche Anlässe zur Verfügung stellten. Nach der Wiedergründung des Vereins erlebte auch der Reiterzug eine Renaissance. Die Mitglieder eigneten sich das Reiten an und nutzten anfangs Leihpferde aus benachbarten Vereinen, um bei Paraden und Auszugsfesten teilzunehmen. Mit der Zeit kamen eigene Pferde hinzu, und die Geharnischten zeigen sich, wann immer möglich, zu Pferd.

Umzüge

Pferde, Panzer und Paraden

Doch die Aktivitäten des Reiterzugs beschränken sich nicht nur auf Umzüge. Ein fester Bestandteil des Vereinskalenders sind die Ritte in den Frühling und Herbst, zu denen Reiter aus der Umgebung eingeladen werden. Gemeinsame Reisen zu Hubertusjagden, Wanderritte oder einfach Ausritte in die malerischen Wiesen und Wälder rund um Torgau gehören ebenso zum Vereinsleben. Diese Aktivitäten stärken das Gemeinschaftsgefühl und halten die reiterliche Tradition lebendig.

So finden Sie zu uns

Torgauer Geharnischtenverein e.V.​

Festgelände
Dahlener Straße 17
in 04860 Torgau

Torgauer Geharnischtenverein e.V.